
Fülldichte
FDM-Druckverfahren
Bei dem FDM-Druckverfahren beeinflusst die Fülldichte maßgeblich die Festigkeit und das Gewicht des gedruckten Teils. Für leichtgewichtige Anwendungen, wie Prototypen und Modelle, ist eine Fülldichte von 10-20% ausreichend. Dies minimiert nicht nur das Gewicht, sondern reduziert auch den Materialverbrauch und die Druckzeit. Allgemeine Anwendungen profitieren von einer Fülldichte im Bereich von 20-40%, was eine ausgewogene Kombination aus Gewicht und Festigkeit gewährleistet. Für hochfeste Anwendungen, beispielsweise funktionale Teile oder Werkzeuge, empfiehlt sich eine Fülldichte von 40-100%, um maximale Festigkeit zu erzielen, auch wenn dies zu längeren Druckzeiten und höherem Gewicht führen kann.
Tipp: Bei heruntergeladenen Modellen ist die Fülldichte oft angegeben. Bitte prüfen Sie vor dem Drucken die mitgelieferten Informationen, um sicherzustellen, dass die gewählte Fülldichte den Anforderungen Ihrer spezifischen Anwendung entspricht. Dies ermöglicht eine präzise Anpassung an Ihre individuellen Bedürfnisse und optimiert die Leistung des 3D-gedruckten Teils.
SLA-Druckverfahren
Bei dem SLA-Druckverfahren lässt sich die Fülldichte gleichermaßen wie bei dem FDM-Verfahren bestimmen. Der Unterschied hingegen ist in der spezifischen Anwendung von beiden Druckverfahren. Da das SLA-Verfahren in erster Linie für sehr detaillierte Bauteile wie Figuren empfohlen wird, bewegt sich die empfohlene Fülldichte hier im Bereich 0-20%. Große Bauteile mit viel Materialvolumen neigen eher zu einem Verzug bei Aushärtung des Drucks.
Tipp: Sollten Sie wünsche bezüglich des Musters der Fülldichte haben oder fragen sich lediglich welche Fülldichte für Sie die beste ist? Kontaktieren Sie uns einfach und wir helfen Ihnen die besten Einstellungen für Ihr Modell/Bauteil zu finden.